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Glücksspielwerbung: Problematisch und Einsteigerfalle für Spieler!
Personen, die unter Spielsucht leiden, haben den zwanghaften Drang Glücksspiele zu spielen. Schonmal Glücksspielwerbung in deinem Social Media Feed, einem Video oder einer Story gefolgt? Eine Studie hat untersucht, wer anfällig für solche Werbung ist – und was das mit uns macht. Die Zukunft der Glücksspielwerbung wird maßgeblich von technologischen Innovationen geprägt.
Auch für die Glücksspielwerbung im Radio gelten bestimmte Einschränkungen. Verboten ist hier die werbliche Kooperation mit Personen, die das eigene oder fremde Spielfilmen und über Rundfunk verbreiten. Wie bereits erwähnt, ist die Werbung für Glücksspiel im Radio nur zwischen 21 Uhr abends und 6 Uhr morgens erlaubt. Auch hier muss die Werbung mit den genannten Pflichthinweisen versehen sein. Diese Tabelle muss auf Verlangen der Behörde übermittelt werden. Hier muss zum einen über die Suchtrisiken aufgeklärt werden und es muss über das Teilnahmeverbot für Minderjährige und anbieterübergreifende Hilfsangebote aufgeklärt werden.
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- Dabei wirkt das Suchtmittel beziehungsweise die Verhaltensweise auf das Belohnungszentrum im Gehirn und löst dort positive Gefühle aus.
- Personen, die unter Spielsucht leiden, haben den zwanghaften Drang Glücksspiele zu spielen.
- In den letzten Jahren hat die Glücksspielwerbung in Deutschland stark zugenommen, was nicht nur die Spieler selbst betrifft, sondern auch die Gesellschaft insgesamt.
Zuständig für die Aufsicht ist die Gespa, die eidgenössische Behörde für Glücksspiele. Aber im Alltag liegt die Verantwortung oft ganz woanders – bei den Sendern selbst oder bei der Branche, die sich irgendwie selbst regulieren soll. Das macht’s schwierig, auffällige oder grenzwertige Werbung konsequent zu erkennen und zu stoppen. Spielanbieter sind inzwischen ziemlich präsent – nicht nur in der Schweiz, sondern in ganz Europa. Mit ihren neuen Marketingtricks wirken sie plötzlich modern und nahbar.
Die Netzwerkedienen als direkter Kommunikationskanal zu potenziellen Kunden – und damit als mächtiges Marketinginstrument. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass soziale Medien das Online-Glücksspiel in der Schweiz erheblich beeinflussen. Während sie zahlreiche Chancen bieten, sind auch Risiken und Herausforderungen zu beachten. Eine verantwortungsvolle Nutzung und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben sind entscheidend, um die Zukunft des Online-Glücksspiels in der Schweiz nachhaltig und positiv zu gestalten.
Verantwortungsvoller Umgang mit Glücksspielwerbung
Besonders Online Casinos und digitale Wettanbieter sind dafür bekannt, mit Promotionen wie kostenlosem Guthaben oder gratis Freispielen auf sich aufmerksam zu machen. Verschiedene Plattformen verbreiten diese Werbung dabei favorisiert über Anzeigen und Spots, in denen auf die entsprechenden Angebote aufmerksam gemacht wird. Immer dann, wenn provokante und polarisierende Waren und Dienstleistungen beworben werden, gibt es einige kritische Stimmen, die sich gegen ein direktes Bewerben von entsprechenden Angeboten richten. Wie in den meisten anderen Branchen üblich, benötigen auch die Unternehmen aus der Glücksspielindustrie Marketingstrategien, um sich auf dem umkämpften Markt durchsetzen zu können.
Vor allem in diesem Sektor kommen im Kontext von Werbung für Online-Casinos wie vulkan vegas allerdings immer wieder ethische Bedenken auf. Schon seit mehreren Jahrzehnten gibt es daher Unstimmigkeiten über die Art und Platzierung von Werbung für Glücksspiel. Wir haben die Situation objektiv betrachtet und bieten die Perspektive aus der Sicht einer an dieser Industrie unbeteiligten Partei. Die Studie zeigt, dass Glücksspiele auf Social Media oft romantisiert oder als „cool“ dargestellt werden. Die Risiken – Abhängigkeit, finanzielle Verluste, psychischer Druck – kommen kaum vor.
Initiativen wie das Bündnis gegen Sportwetten-Werbung fordern eine Reglementierung der Glücksspielwerbung, um den Schutz vor Suchtverhalten zu stärken. Es ist Essenziell, dass sowohl die Öffentlichkeit als auch die Gesetzgeber für die Problematik sensibilisiert werden. Im Jahr 2020 gaben Glücksspielanbieter satte 895 Millionen Euro für Werbung aus, was einen Anstieg von 24 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Klare Regeln im Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV 2021) sollen sicherstellen, dass Werbung nicht den Zielen des Jugend- und Spielerschutzes entgegenwirkt. Dennoch zeigt eine Vielzahl von Studien, dass Glücksspielwerbung insbesondere gefährdete Gruppen anspricht und zu riskanten Spielverhalten führen kann. Auch auf die Benutzung der Begrifflichkeiten muss klar geachtet werden.
Es seien derzeit nur vier Untersuchungen aus bitcoin casino dem Vereinigten Königreich und eine aus Deutschland verfügbar, die von der Forschungsstelle Glücksspiel an der Universität Hohenheim durchgeführt worden sei. 1,3 Millionen Menschen leiden unter einer Störung durch Glücksspiele, weitere 3 Millionen Menschen haben ein problematisches Glücksspielverhalten. Das zeigt der letzte Glücksspielatlas von 2023.Hilfe bei Glücksspielsucht für Betroffene, Angehörige und Interessierte finden Sie auf Check-dein-Spiel oder auf der Site Bundesweit-gegen-Glückspielsucht. Anlässlich der Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags (GlüStV 2021) schreibt die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) eine weitere Studie aus.
Das Internet wird weiterhin unser Spielverhalten beeinflussen und innovative Plattformen einführen, die das Spielen noch interessanter machen. Außerdem akzeptieren einige Casinos mittlerweile Kryptowährungen wie Bitcoin, was mehr Sicherheit und Privatsphäre für die Nutzer bietet. Die Möglichkeit, schnell und einfach Geld zu transferieren, hat das Online-Glücksspiel zugänglicher gemacht, besonders für neue Spieler, die beim Zahlungsprozess vielleicht noch zögern. Diese Form des Glücksspiels bietet den Spielern bessere Optionen, die früher nicht verfügbar waren, wie etwa die einfache Zugänglichkeit, unterschiedliche Auswahlmöglichkeiten und flexible Zeiten. 16- bis 18-Jährige sind im Internet vermehrt mit Spielangeboten konfrontiert – auch illegalen. Der Überblick zeigt, wann und wie Werbung für erlaubtes Glücksspiel zugelassen ist.
Die Notwendigkeit, ein traditionelles Casino oder eine Rennbahn zu besuchen, um zu spielen, ist passé, denn heute kann man alles bequem von zu Hause aus oder sogar unterwegs tun. Eine weitere Möglichkeit, gegen illegale Werbung vorzugehen, ist die Sperrung illegaler Angebote und der zugehörigen Werbeplattformen. 1 Nr. 4 GlüStV können Behörden den Internetdienstleister dazu auffordern, den Zugang zu illegalen Glücksspielseiten zu blockieren. Zusätzlich können Zahlungsanbieter dazu angewiesen werden, Transaktionen mit nicht lizenzierten Glücksspielanbietern zu unterbinden. Meury wünscht sich für die Schweiz Regeln wie in den Niederlanden. «Mit dem Resultat, dass die Plattformen ihre Werbung nur noch für Personen sichtbar machen, von denen sie das Alter effektiv kennen», so Meury.
Ziel der Bestimmungen ist es, ein legales Glücksspielangebot zu schaffen, das den Spielbetrieb in geordneten Bahnen ablaufen lässt. Werbung ist ein zentraler Punkt hierbei – wir zeigen, welche Werbemaßnahmen erlaubt sind und welche nicht. Auch müsse sich die Forschung vermehrt mit Influencern und Glücksspielwerbung auseinandersetzen. Durch die enge persönliche Bindung zu den Followern könne den Influencern eine besondere Rolle zugeschrieben werden. Singer machte jedoch darauf aufmerksam, dass noch Forschungsbedarf bezüglich weiterer Medienkanäle und neuer Werbeformen bestehe. Es gebe noch keine Untersuchungen zu Glücksspielwerbung auf YouTube, Twitch und Instagram.
Ein paar Sender haben angefangen, freiwillig auf Glücksspielwerbung zu verzichten – zumindest dann, wenn das Programm eher für Kinder gedacht ist. Aber das Ganze wirkt ziemlich willkürlich und hat keinen richtigen rechtlichen Rahmen. Zum Beispiel ein Werbeverbot ab einer bestimmten Uhrzeit oder Warnhinweise, die einem auch wirklich ins Auge springen. Auch wenn’s gesetzlich geregelt ist, bleibt vieles irgendwie schwammig. Klar, es ist nicht erlaubt, Glücksspielwerbung während Familiensendungen oder Sportveranstaltungen auszustrahlen – das steht ziemlich deutlich drin. Man hält sich dann halt irgendwie an die Regeln, ohne sie so richtig zu brechen.
Ob das Siegel dazu beitragen kann, das Kanalisierungsziel zu erreichen, wird künftig untersucht werden müssen. Dass Werbung für die regulierten Angebote in der Tat notwendig ist, um Spieler auf erlaubte Produkte aufmerksam zu machen, erkennt indes auch der Glücksspielstaatsvertrag an. Damit dies gelingt, müssen Spieler erkennen können, welche Angebote von der GGL reguliert werden und welche Anbieter und Produkte in Deutschland illegal sind. Eine möglichst hohe Kanalisierung der Spielinteressierten in den regulierten Markt ist eines der in § 1 GlüStV aufgeführten fünf gleichrangigen Ziele der neuen Glücksspielregulierung in Deutschland.
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